Frisches Brot hat immer Saison

Starten Sie mit einem guten Frühstück vital in den Tag, mit frischen Brötchen und Brot von Ihrem Bäcker!

 

Die Geschmäcker sind verschieden. Der eine mag es morgens lieber süß, der andere herzhaft. In jedem Falle sollte ein gutes Frühstück nahrhaft sein. Wer morgens ohne Frühstück in den Tag startet, den überkommt schnell ein Hungergefühl. Schnell greift man dann noch vor dem Mittagsessen zu Kalorienbomben. Im Übrigen, wer nicht frühstückt, der verlangsamt die Verbrennungsfunktion seines Körpers und speichert bei der nächsten Zuführung von Kalorien diese für die nächste Durststrecke. Der viel gefürchtete Jo-Jo-Effekt ist die als Folge.

 

Neben Kohlehydraten ist Eiweiß der Grundbaustein des menschlichen Organismus. Es muss täglich mit der Nahrung aufgenommen werden.

 

Unser heutiges Rezept lautet daher:

Rheinisches Vollkornbrot mit frischem Rührei

Eier über einem Gefäß aufschlagen, dann in ein größeres geben, die Flüssigkeit verquirlen (je nach Geschmack etwas Mineralwasser oder Sahne dazu geben) und eine Pfanne mit heiß zerlaufenem Butterschmalz gießen. Nach einer Weile, wenn der Rand beginnt fest zu werden, die Platte ausschalten und die Masse mit einem Holzlöffel strichweise vom Boden lösen, bis alles großflockig gestockt ist.

Nun das Ei auf dem Vollkornbrot anrichten und mit geschnittenem Schnittlauch bestreuen.

Kohl - wahnsinnig vielfältig

Jetzt ist Kohlzeit. Es warten wieder viele Gerichte auf Sie. Holen Sie sich ein paar Anregungen hier.

Sauerkraut

Frisches Sauerkraut gibt es beim Metzger vor Ort.

 

Für die Zuberbeitung von Elsässischem Choucroute geht man wie folgt vor:

Zunächst in einer feuerfesten Form, in die nachher das Sauerkraut hineingegeben wird, Zwiebeln und Knoblauch im Fett glasig dünsten. Die Hälfte des Sauerkrauts hineingeben, dazu Speck, Mettwürstchen, Schweinelende und/oder Schweinebauch dazugeben und dies mit dem restlichen Sauerkraut bedecken. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Koreanderkörner und Gewürznelken daruntergeben, mit Wein oder Brühe übergießen und auf schwacher Hitze zum Kochen bringen. Im auf 180°C/Gas Stufe 4 vorgeheizten Rohr 1 ½ bis 2 Stunden garen. Mit Brühe oder Wasser aufgießen, falls die Flüssigkeit zu schnell einkocht.

 

Etwas milder wird das Sauerkaut als Champagnerkraut zubereitet. Die Zubereitungsform ist hier sehr ähnlich . Auch hier wieder Butter im Topf schmelzen, klein gehackte Zwiebel glasig werden lassen und sanft anbräunen lassen. Das Kraut dazu geben, Weißwein aufgießen, Zucker, Lorbeerblätter, ein wenig Kümmel und ein paar Wacholderbeeren dazugeben. Mit Weißwein aufgießen, bis das Kraut knapp bedeckt ist. Bei kleiner Hitze eineinhalb Stunden köcheln lassen, evtl. etwas Weißwein nachgießen. Nach eineinhalb Stunden mit offenem Deckel das Kraut ca. 10 Minuten einkochen lassen, mit Sekt aufgießen, wieder aufkochen lassen, bis der Sekt abschäumt. Mit kleinen Stückchen eiskalter Butter binden und nur ganz vorsichtig salzen. Wer das Kraut noch etwas sähmiger haben möchte, kann auch etwas Apfel und/oder eine geriebene Kartoffel dazu geben. Champagnerkraut eigent sich besonders zu Fasan, Huhn (u.a. Perlhuhn) oder Fisch (u.a. Zander).

 

Wirsing

Wirsing ist in der Küche sehr vielseitig verwendbar, da seine Blätter zarter sind als diejenigen vieler anderer Kohlarten.

 

Nachfolgend ein paar Rezeptvorschläge:

 

Sehr einfach ist die Zubereitung von Rahm-Wirsing. Zunächst die äußeren Blätter vom Wirsing entfernen, vierteln und den Strunk herauslösen. Jedes Viertel in breite Streifen schneiden. Dann Räucherspeck in kleine Würfel schneiden und im erhitzten Öl glasig braten. Geben sie dann die Wirsingstreifen dazu und dünsten Sie diese an. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit Brühe ablöschen. Schließlich Crème fraîche unterrühren, das Ganze aufkochen lassen und zugedeckt etwa 20 Minuten garen.

 

Zu empfehlen ist Wirising mit Pasta. Sie brauchen nur Nudeln vorkochen und mischen diese mit dem Rahm-Wirsing in der Pfanne unter.

 

Wollen Sie das Rezept etwas mediteraner gestalten, dann schneiden Sie Pilze und Tomaten klein, lassen Öl in einer Pfanne heiß werden und braten die Pilze und die Tomaten darin an. Den Wirsing in die Pfanne geben und mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Mit einem Glas Weißwein ablöschen und einige Minuten einköcheln lasse. Kurz bevor die Pasta fast gar ist, Schmand in die Pfanne geben, Nudeln abgießen und alles gut unterrühren. Eventuell geröstete Pinienkerne und Parmesankäse darüber streuen.

Feldsalat - Rapunzel kommt vom winterlichen Feld

 

Während andere Salate nun vorzugsweise aus südlichen Gefilden kommen, kann der robuste Feldsalat hierzulande auch im Winter frisch geerntet werden. Mit seinem angenehm nussigen Geschmack bereichert er jeden Salatteller.

Der Feldsalat zählt botanisch gesehen zur Familie der Baldriangewächse. Die grünen Pflänzchen sind auch als Ackersalat, Schafmaul, Rebkresse oder Rapunzel bekannt.

Früher wurde der Feldsalat als Wildgemüse am Acker- oder Wiesenrand gesammelt. Erst seit dem vergangenen Jahrhundert ist er zur Kulturpflanze aufgestiegen. Die Hauptanbauregionen sind Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Der winterliche Fitness-Tipp

Feldsalat hat ein pikantes, leicht nussartiges Aroma, das auf ätherischen Ölen beruht. Von allen Salatarten weist er den höchsten Vitamingehalt auf, insbesondere an Folsäure, Vitamin B6, Vitamin C und Provitamin A. Erwähnenswert sind außerdem der hohe Kaliumgehalt und der Gehalt an Eisen und Zink, ß-Carotin und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Mit nur 14 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er sehr kalorienarm. Seine Wurzeln und teilweise auch die Blätter enthalten Baldrianöl, das als nervenstärkend gilt.